Grafikelement News

6. September 2010

Widerruf nagt an Marge, ist oft missbräuchlich, 20% nicht wiederverkaufbar – Verschlechterung befürchtet

Der deutsche Onlinehandel stöhnt unter den Folgen des Widerrufsrechts: Nach dem aktuellen EuGH-Spruch zu den Versandkosten droht nun auch noch eine Streichung des Wertersatzes durch das EuGH:

“Im schlimmsten Fall könnte künftig auch noch der Anspruch des Händlers auf Wertersatz entfallen”, befürchtet Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Abteilung Recht bei Trusted Shops. Das Bundesministerium der Justiz ringe momentan um einen Kompromissvorschlag, der darauf abziele, den Wertersatz in veränderter Form bestehen zu lassen. “Dies unterstützen wir”, sagt Föhlisch.

Diese Unterstützung kommt in Form einer Studie zu den Auswirkungen des Widerrufs im deutschen Onlinehandel, die der Regierung argumentative Munition an die Hand gibt. Oder doch nicht? (weiterlesen…)


 

24. August 2010

Sogar mit Vorkasse lässt sich betrügen

Wer bisher dachte die Vorkasse wäre für den Händler eine sichere Zahlart, muss sich jetzt eines Besseren belehren lassen. Zugegeben, es ist ein durchaus kniffliger Trick den sich die Onlinebetrüger da einfallen haben lassen. Und bedingt möglicherweise eine (Aufmerksamkeits-)Lücke beim Händler. (weiterlesen…)


 

30. Juli 2010

(Elektronik-) Händler aufgepasst – Adresswarnung

Soeben rutschte der Versandhausberater-Newsletter ins Postfach. Darin enthalten ist eine Warnung vor dem Versand an zwei Adressen in Eningen und Reutlingen, die besonders für Elektronikhändler eventuell interessant sein könnte.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub


 

11. Juni 2010

Studie: Identitätsdiebstahl heute und morgen

Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben eine sehr ausführliche Studie zum Identitätsdiebstahl und -missbrauch im Internet erstellen lassen. Diese beleuchtet nicht nur den Status quo aus technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht – es werden auch Prognosen für die Zukunft erstellt. Z.B. diese:

Prognose: Alle Dienste, für die der Angreifer einen “Business Case” berechnen kann, bei dem nach Abzug aller Investitionen ein Gewinn erzielt wird, werden früher oder später Gegenstand eines Angriffs werden.

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19. Mai 2010

Einer weniger: Warenkreditbetrüger gefasst

Nur eine kleine Notiz, die einem aber das Frühstück versüßt: In Köln Nippes hat eine aufmerksame Familie die Polizei gerufen, als sie an einem Tag gleich zwei Pakete für eine ihr unbekannte Nachbarin annehmen sollte. Die Beamten passten darauf hin den dahinter steckenden Warenkreditbetrüger ab: “Der Betrüger wurde bei dem Versuch festgenommen, “sein” Paket abzuholen. Der Haftrichter erließ Haftbefehl.” schreibt der KStA. Fein!


 

20. Januar 2009

Online-Betrugsrate in 2008 (USA)

Die Gute Nachricht: Die Onlinebetrugsrate in den USA war 2008 nicht höher als in 2007!

Die schlechte Nachricht: sie war auch nicht niedriger als früher!

Einer Untersuchung von Mindwave Research im Auftrag von CyberSource zufolge ist die Online-Betrugsrate in den USA seit 2006 konstant. Durch die steigenden Umsäte ist der Betrag, den Webhändler im Jahr 2008 wegen Betruges verloren haben, allerdings höher. Er wird laut eMarketer auf 4 Mrd. US-Dollar beziffert.

Dabei könnte die Betrugsrate eventuell niedriger liegen – hätten die Händler in 2008 nicht mehr "zweifelhafte" Bestellungen akzeptiert, als in 2007.

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25. Juni 2008

4 Mrd. Euro verschwinden im Einzelhandel jährlich

Onlinehändler leiden unter Betrugsfällen, Offlinehändler sehen mit Furcht der zunehmenden Gefahr von organisiertem Ladendiebstahl entgegen. Doch auch die aktuelle Lage ist (negativ) beeindruckend: Rund 4 Milliarden (!) Euro "verschwinden" jedes Jahr im Einzelhandel, vermeldet das EHI – und berichtet der Heise-Ticker.

Ein Viertel der Riesensumme geht auf das Konto von Angestellten, die Hälfte aber auf das unehrlicher Kunden (zum letzten Viertel schweigt das EHI sich aus). 30 Mio. Ladendiebstähle bleiben somit unentdeckt, statistisch gesehen geht jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt durch die Kasse. Auf alle deutschen Haushalte umgelegt, unterschlägt jeder Haushalt beim Einkaufen 50,- Euro pro Jahr.

Ein Grund dafür vermutet das EHI in den verlängerten Öffnungszeiten und der (deshalb) verringeren Personaldichte. Interessanter als die Zahl des Gesamtverlustes ist allerdings, was die Unternehmen für Gegenmaßnahmen investieren:

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1. Oktober 2007

So werden Händler über Paypal ausgetrickst

PayPal unterstützt Händler bei der Abwendung von möglichen Zahlungsausfällen mit dem sogenannten 3-fach Schutz:

  1. Bei allen Risiken des Lastschriftverfahrens, also bei Rücklastschriften, Kontounterdeckung und Kontomissbrauch
  2. Bei Rückbuchungen von innerdeutschen Kreditkartenzahlungen
  3. Bei ungerechtfertigten Käuferbeschwerden

Der Schutz setzt voraus, daß sich der Händler an drei Regeln beim Versand hält:

  1. Mit Versandbeleg – Bewahren Sie bei Beträgen über 25 Euro den Versandnachweis auf
  2. An die richtige Adresse – Versenden Sie an die bei PayPal hinterlegte Adresse
  3. Zeitnaher Versand – Versenden Sie den Artikel möglichst innerhalb von 7 Tagen

Kein Schutz vor Zahlungsausfall wird allerdings gewährt, wenn ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von
PayPal vorliegt, wie beispielsweise Berechnung eines Aufschlags für die
Zahlung mit PayPal. Und bei den Nutzungsbedingungen setzen die Betrüger dann auch an.
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18. Mai 2007

Negativ: Waren- und Warenkreditbetrug-Entwicklung positiv

Wie neulich auf dem E-Commerce-Forum erläutert wurde, liegt Deutschland was den Onlinebetrug mit Kreditkarten betrifft weit hinter anderen europäischen Ländern, wie Frankreich oder England. Leider aber scheint sich der Abstand zu verringern…

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