Grafikelement News

6. Juli 2010

Google optimiert Suche für E-Commerce-Betreiber

Suchmaschinen-Primus Google hat vergangene Woche Version 2.0 seiner Google Commerce Search präsentiert. Wie der Internetkonzern in einer Video-Präsentation zeigt, handelt es sich dabei um eine für E-Commerce-Betreiber optimierte, einfach in bestehende Shopsysteme zu integrierende Sonderversion der Google-Suche.

Die Anwendungsmöglichkeiten gehen dabei weit über die reine Suche hinaus: So entscheiden Einstellungen darüber, welche Produkttypen, Herstellermarken oder Preisspanne den Kunden bei bestimmten Suchanfragen angezeigt werden. Zudem können Shopbetreiber mit Google Commerce Search zeitlich begrenzte Sonderangebote, Sortierungsmöglichkeiten mittels verschiebbarer Regler und eine browsebare, kategoriespezifische Navigation in ihr E-Commerce-Angebot integrieren. Während der Service für den Kunden zusätzliche Such-Power und Usability bedeutet, lassen sich die Anpassungen im Backend einfach mit wenigen Clicks bewerkstelligen.

“Wir führen ein komplettes Verkäufer-Cockpit ein, das Händlern mehr Kontrolle über ihre Angebote gibt. Features wie Aktionsangebote, Ranking-Regeln und Filtereinstellungen können nun ohne zusätzliches Coding mit wenigen Clicks erledigt werden können“, so Google in der Produktvorstellung.

Google Shopsystem durch die Hintertür?

Ein weiterer Vorteil für Shopbetreiber: Die in Google Commerce Search angelegten Strukturen und Ergebnisse werden auch in das Merchant Center, also die Google-Produktsuche übernommen. Schritt für Schritt erhöht der Internetkonzern so die Anzahl der verfügbaren E-Commerce-Module, die eines – vielleicht gar nicht so fernen – Tages in der Summe ein Google-Shopsystem ergeben könnten. Bereits auf dem Markt sind hier neben dem Google Merchant Center der Bezahlservice Google Checkout sowie die Integration von E-Commerce-Informationen in den Kartendienst Google Maps. Auftrieb erhielten Spekulationen über eine aktivere Rolle des Konzerns im E-Commerce zudem durch den Wechsel der Ebay-Spitzenmanagerin Stephanie Tilenius zu Google im Februar 2010.

Neben allem Potenzial, das die Google-Services für Shopbetreiber beinhalten, ist jedoch auch ein gesundes Maß an Skepsis angebracht. Denn falls sich Google wirklich eines Tages zu einem E-Commerce-Angebot entschließt, wird dem aufgrund der erdrückenden Marktmacht des Suchmaschinenbetreibers für den Handel große Bedeutung zukommen. Und während die meisten Google-Services heute noch kostenlos oder zu moderaten Gebühren angeboten werden, könnte der Konzern seine Stellung ausnutzen und seine Dienste bald deutlich teurer verkaufen.


 

11. Januar 2010

Interview mit Matthias Heimbeck, FINDOLOGIC

In den meisten Online-Shops reicht ein Tippfehler, die Verwechslung von Plural und Singular oder ein Rechtschreibfehler und schon findet der Kunde den gewünschten Artikel nicht. Sogar bei den häufigsten 10 Suchbegriffen liefern die Suchergebnisse oft nicht die Artikel, die der Kunde wünscht.

Unser heutiger Interviewpartner Matthias Heimbeck von FINDOLOGIC bietet systemunabhängige, plug&play fähige Lösungen für die Produktsuche, die – auch preislich – speziell an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Shops angepasst sind. Bis 15.01.2010 können Sie  übrigens noch von dem speziellen Partnerangebot für unsere Leser profitieren.

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7. Dezember 2009

Günstige Lösung für die fehlertolerante Produktsuche

Shopbetreiber investieren viel Arbeit und auch Geld, um Suchmaschinen-Nutzer in ihre Online-Shops zu locken. Oft sorgen dort dann aber starre und ineffiziente Produktsuchen dafür, dass die gerade gewonnenen Interessenten frustriert wieder von dannen ziehen. Untersuchungen belegen, dass mehr als die Hälfte der Besucher eines Online-Shops sofort die Produktsuche nutzen, ohne sich die Seite zuvor genauer anzuschauen. Viele Verkäufe werden sogar direkt über eine Suchanfrage generiert.

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