Auch wenn Amazon (endlich!) eine der ärgerlichen Rechtsfallen- der fehlende MwSt.-Hinweis direkt beim Preis – geschlossen hat: Eine Entwarnung für Marketplace-Verkäufer insgesamt bedeutet dies noch lange nicht.
Die Liste der weiteren Schwachstellen ist bekannt – dennoch scheint es angesichts regelmäßig wieder auftauchender Probleme angebracht, sie ins Gedächtnis zu rufen. Denn immer wieder erfahren wir von Händlern, die auf der Basis der Amazon-Probleme abgemahnt werden.
Unter juristischer Beratung durch Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. (Legalershop.de) haben wir jetzt die Rechtsfallen auf Amazon Marketplace in komprimierter Form mit den jeweiligen “Workaround”-Empfehlungen zusammengestellt. (weiterlesen…)
Dass zum in gut zwei Wochen zum 11. Juni ein neues Widerufsrecht in Kraft tritt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Dass es keine Übergangsfrist gibt, auch. Dies beschert Onlinehändlern eine lange Nacht, denn die Widerufsbelehrungen müssen zum Datumswechsel umgestellt werden: Vorher wäre die neue Version abmahnfähig, später ist es die alte. Doch wie soll dies gehen, wenn man nicht nur die entspechenden Belehrungen in eigenen Shop, sondern auch bei ebay und amazon anpassen muss? (weiterlesen…)
Alle Jahre wieder weisen wir darauf hin, dass es quasi unmöglich ist rechtssicher über den Amazon Marketplace zu verkaufen. Ich verstehe nicht, warum Amazon so ignorant ist und nicht auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen eines seiner wichtigsten Märkte eingeht. Oder wie es IT-Rechtsexperte Max-Lion Keller formuliert: “… stiftet das Unternehmen die Händler dadurch zu Urheberrechts- wie auch Wettbewerbsverletzungen an.” (weiterlesen…)
Wie berichtet, geht derzeit eine neue Abmahngefahr für Online-Shops um sofern diese ihre Produkte auch in Preissuchmaschinen listen. War es früher die Anzeige der Versandkosten und die korrekte Anzeige des Grundpreises (bei Artikeln, für die die Angabe vorgeschrieben ist) die den Preissuchmaschinen bzw. angeschlossenen Händlern zu schaffen machte, geht es aktuell um die Aktualisierung bei Preisänderungen.
(weiterlesen…)
Der shopbetreiber-blog.de berichtete Ende letzte Woche, über ein neues BGH-Urteil mit Brisanz. Dabei ging es um die Frage, ob Unterschiede zwischen Angaben in einer Preissuchmaschine und den tatsächlichen Preisen im Shop wettbewerbswidrig sind. Die darin lauernde Abmahngefahr ergibt sich für viele Shop-Betreiber möglicherweise erst auf dem zweiten Blick. (weiterlesen…)
Vor zwei Tagen wurde vom Europäischen Gerichtshof entschieden, ob ein Händler für die Benutzung der Ware Wertersatz verlangen kann. Obwohl das Urteil viele Fragen offen lässt, befürchten Experten nun Schlimmes.
Denn dem Urteil nach verstößt die deutsche Regelung zum Wertersatz gegen die europäische Fernabsatzrichtlinie. Auch die kürzlich erst neu aufgelegte und als endlich abmahnsicher gefeierte Muster-Widerrufsbelehrung schwankt schon wieder beträchtlich. Die Folge: Abmahnungen drohen.
(weiterlesen…)
Gestern hatten wir ja bereits auf eine neue, potentielle, Abmahngefahr für Onlinehändler bei Listungen in Preissuchmaschinen hingewiesen. Völlig zu recht kommt nun, in Kommentaren des Quellenartikels vom shopbetreiber-blog.de, der Hinweis dass dies nicht nur Preissuchmaschinen, sondern auch eBay betrifft.
(weiterlesen…)
Die Aufregung um die Abmahngefahr bei einer Listung seiner Produkte in Froogle (Google Base) hat sich nun ja gelegt, da Google mittlerweile ebenfalls die Versandkosten in seiner Preissuchmaschine anzeigt. Dennoch droht nun bei Preissuchmaschinen möglicherweise neues Ungemach wegen eines aktuellen BGH-Urteils zur Grundpreisangabe.
(weiterlesen…)
Aktuell schwebt ja, wieder das Schwert der Abmahngefahr über Shop-Betreiber, siehe auch unseren Artikel Erste Abmahnung wegen Google Base.
Grund genug für Sven Steinacker von Tradoria GmbH für deren Händler das Thema umfassend zu recherchieren (Quellenangabe unten) und Wege aufzeigen, wie mit einer erhaltenen Abmahnung umzugehen ist bzw. wie damit umgegangen werden kann und welche Möglichkeiten bestehen. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir dessen Erkenntnisse hier veröffentlichen.
(weiterlesen…)
Und – haben Sie Ihre Widerrufsbelehrung schon überprüft? Seit zwei Tagen sind gesetzliche Änderungen in Kraft – und man darf davon ausgehen, dass Abmahner bereits munter auf der Suche nach denen sind, die die Änderungen verschlafen haben.
Darum geht es:
(weiterlesen…)