Noch nicht Standard: Ratenzahlung im Onlineshop

Von: | 6. Februar 2015
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Den Umsatz steigern und neue Zielgruppen akquirieren… aber wie? Die Antwort: Mit Ratenkaufangeboten. Wer seinen Kunden die Zahlung in Raten gewährt, ist anderen Online-Händlern einen Schritt voraus.

Das zeigt die aktuelle Studie von ecommerce-leitfaden.de, die vier Faktoren ableitet, um den Ratenkauf erfolgreich einzusetzen:

  • „subtiles“, aber umfassendes Risikomanagement bei geringem Betreuungsaufwand für den Händler
  • das Produkt so flexibel und unkompliziert wie möglich anbieten
  • Ratenkauf als Komfort-Feature kommunizieren
  • Serviceorientierter Kundenumgang und transparent gestaltetete Vertragsbedingungen

Es zeigt sich, dass es seltener die begrenzten finanziellen Mittel sind, die den Ratenkauf für Kunden interessant macht. Umgekehrt stellen Händler fest, dass mit einem seriösen Partner ihr Ziel aufgeht: Über die Finanzierung lässt sich die Kaufentscheidung beeinflussen und der Erlös steigern. Darum haben wir uns mit dem Thema Ratenzahlung zur Umsatzsteigerung im kostenlosen pdf-Magazin shopanbieter-to-go beschäftigt und darin prägnant beschrieben, wie die Umsetzung gelingt.

Ratenzahlung
Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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4 Comments

  1. Naja,

    traditionell ist Ratenkauf (genauso wie Rechnungskauf) ein klassischer Erfolgsfaktor des Versandhandels und bei manchem klassischen Versandhändler wohl der eigentliche Ertragsbringer :-)

    Insofern ist fraglich, finde ich jedenfalls, ob es einen Onlineshop wirklich weiterbringt Ratenkauf wirklich anzubieten, OHNE an den entsprechenden Zinsen mit beteiligt zu sein.

    Peter Höschl Antwort vom Februar 8th, 2015 11:18:

    Eine Provision für die Shop-Betreiber bei Vermittlung eines Ratenkredits ist ja m.W. nicht unüblich. Habe jedoch keine Ahnung wie hoch diese ausfällt.

    Kommentar by Michael Wiechert — 7. Februar 2015 @ 21:05

  2. @Peter

    Nach meiner Kenntnis muss man da unterscheiden zwischen

    – „echter Finanzierung“ einerseits, sprich wo eine Finanzierung an eine Bank vermittelt wird: Dort mögen Provisionen üblich sein, wenn auch in eher vergleichsweise geringerer Höhe (wenn man dies mit den Zinsen die dem Verbraucher berechnet werden vergleicht oder dem was klasssische Versandhändler berechnen)

    – Ausgleich eines Kundenkontos durch flexible Teilzahlung bei Rechnungskaufanbieter wie Klarna, Billpay, Billsafe, Paymorrow etc: Dort ist nach meiner Kenntnis für den Kunden auch oft eine Teilzahlung des offenen Gesamtsaldos möglich, nur ich als Händler hab hiervon (zumindest bei den Standardkonditionen)

    Deshalb halt mein Hinweis – WENN ich sowas anbieten will, dann sollte ich auch drauf achten dass ich davon marktüblich mitprofitiere und natürlich auch und vor allem, dass aus der Finanzierungsanfrage kein Conversionkiller wird.

    Nicola Straub Antwort vom Februar 9th, 2015 21:38:

    Hallo Herr Wiechert,
    das ist tatsächlich eine wichtige Unterscheidung. In der benannten Studie geht es um die Funktion des Ratenkaufs, also im Grunde ein Vereinbarung auf Teilzahlung. Dabei sind – i.d.R. – nicht unmittelbar Banken beteiligt, wohl aber mittlerweile sehr oft Dienstleister, die ggü. dem Händler die Zahlung „vorstrecken“. In diesen Fällen hat der Händler keinen Vorteil aus eventuellen Finanzierungszinsen, sondern nur Vorteil in Form der Zahlungssicherheit. Muss dafür jedoch auch selbst etwas bezahlen.
    Herzlich, Nicola Straub

    Kommentar by michael wiechert — 8. Februar 2015 @ 13:16

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