Facebook will Werbung aus Posts herausdrängen (und in Anzeigen verlagern)

Von: | 19. November 2014
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Die t3n berichtet unter Bezug auf ein Posting im englischsprachigen Facebook-Newsblog, dass das Netzwerk seine Einblenderegeln für Posts ändern will. Um Nutzerwünschen entgegen zu kommen, wie das Unternehmen schreibt, wolle man zukünftig solche Beiträge von Facebook-Seiten, die rein werbliche Inhalte enthalten, zukünftig nicht mehr in den Newsfeeds der Nutzer („Fans“) einblenden.

„Man kontrolliere bereits seit langem die Frequenz und die „Qualität“ der in den Nutzer-Newsfeeds eingeblendeten Anzeigen“, schreibt das Unternehmen und erklärt weiter:

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Jetzt führen wir neue Frequenz- und  Inhaltskontrollen für werbliche Beiträge ein, damit die Menschen mehr von dem sehen, was sie von Seiten sehen möchten.

Laut den von uns befragten Leuten gibt es einige übereinstimmende Eigenschaften, die natürliche Beiträge zu werblich erscheinen lassen:

  • Beiträge, die nur dazu dienen, Nutzer zu überzeugen, ein Produkt zu erwerben oder eine App zu installieren
  • Beiträge, die Nutzer überreden sollen, an Promotions oder Gewinnspielen ohne echten Inhalten teilzunehmen (wie reine Verlosungen)
  • Beiträge, die gleichlautend mit geschalteten Anzeigen sind

Ab Januar 2015 werden solche Beiträge langsam aus den Newsfeeds der Nutzer verschwinden, kündigt das Unternehmen an. Wird diese Zeitschiene eingehalten, könnten Händler an ihren für das Weihnachtsgeschäft geplanten oder vorbereiteten Maßnahmen noch festhalten. Spätestens für das Gutschein- und Abverkaufsgeschäft im Januar sollten Händler ihre Facebook-Strategie jedoch überprüfen.

Nichts ändern solle sich laut Facebook durch die angekündigten Maßnahmen an der Anzahl der bei den Nutzern eingeblendeten Werbeanzeigen. Allerdings dürfte sich hierdurch dann mittelfristig der Wettbewerb um Anzeigenplätze verschärfen. Denn durch die Blockade von Werbepostings zwingt Facebook Seitenbetreiber ja mit solchen Inhalten in die kostenpflichtigen Anzeigen – eine vermutlich ausgesprochen gewollte Konsequenz der Maßnahme.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub

Autorenfoto widmet sich 1998 beruflich dem E-Commerce. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Beraterin für Webkonzepte und Onlinemarketing sowie Autorin für Artikel und Ratgeber (auch Ghostwriting) und Pressetexte. Besonders gern betreut sie Websites ganzheitlich von der Planung über die Realisierung bis zur fortlaufenden Content-Pflege und gibt Ihre Erfahrung in regelmäßigen Workshops zu Marketingthemen weiter.
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1 Kommentar

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