Marktplatz Quelle.de gab es gerade einmal ein Jahr

Von: | 22. September 2012
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Bewertung: 5.0 (2 Bewertungen )

Nachdem der Marktplatz Quelle.de von Otto gerade einmal erst vor einem Jahr gestartet wurde, schließt er auch schon wieder. Es endete wie es begann – reichlich unprofessionell. Im Juni gab es zwar Schelte vom Otto-Vorstand, ob des enttäuschenden Verlaufs. Doch noch vor einem Monat wurde bekräftigt, dass der Marktplatz weiter bestehen bleibt, wie Schnittstellen-Partner berichten.

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Der Misserfolg des Marktplatz-Konzepts sei darauf zurückzuführen, dass die angebundenen Händler (immerhin 500) keine marktgerechten Preise eingestellt hätten.  Nun soll es also ein eigenes Sortiment richten, wie etailment berichtet.

Keine Ahnung, ob die Preise marktgerecht waren. Aber daran liegt es sicherlich nicht (alleine). Aus der Ferne betrachtet, sieht es ja eher nach Management-Fehlern bzw. Fehleinschätzungen aus. Der Aufbau eines Marktplatzes ist nun mal kein Selbstläufer, da brauchtes schon Geduld und reichlich Marketing-Budget.

Aber wir hatten uns eh schon gewundert. Denn für unser demnächst erscheinendes Whitepaper mit großem Marktplatz-Vergleich und Howto etc. haben wir alle Marktplätze ausgiebig untersucht. Und dabei doch reichlich über Quelle.de gestaunt  – so konnte Quelle.de im SEO-Bereich kaum punkten! Einzig der Suchbegriff „Quelle“ konnte hier die Statistik etwas rausreißen. Aber das war jetzt nicht weiter schwer.

 

 

Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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3 Comments

  1. Wir haben in der Anfangszeit wegen einer Schnittstelle angefragt, der Gesprächsverlauf, den ich lieber nicht detaillierter darlege, hat in meinen Augen die Zukunftsfähigkeit der Plattform in deutlicher Form vorweggenommen. Man wird vermutlich auch mit einem eigenen Sortiment scheitern, weshalb sollte irgendwer den Kram den es auch auf Tausenden anderer Seiten gibt ausgerechnet bei quelle.de kaufen wenn die Marke an sich bereits dermaßen beschädigt worden ist das sie eigentlich nur noch negativ besetzt ist?

    Meiner Meinung nach sollte man auf quelle.de entweder etwas ganz Neues oder genau das machen was Quelle früher gemacht hat online bringen und vor allem mit einen Marketingbuget unterlegen das den Glanz der alten Marke Quelle wieder beleben kann. So wie jetzt jedenfalls wird es, meiner Meinung nach, nur eines von vielen weitgehend sinnfreien Otto „Ablegern“ bleiben und bestenfalls als Geldvernichtungsmaschine weiterhin Erfolg haben.

    Kommentar by H.P. — 23. September 2012 @ 13:29

  2. […] wieder wettbewerbsfähige Preise anzubieten, von seiner Marktplatz-Strategie verabschieden und versendet künftig wieder eigene Waren und solche aus der Otto […]

    Pingback by Handelskraft – Das E-Commerce und Social-Commerce-Blog - Von Baur bis Zalando: Wochenrückblick im deutschen Versandhandel [5 Lesetipps] — 24. September 2012 @ 14:16

  3. […] Wer im grossen Haifischbecken des Onlinehandels überleben will, benötigt Kapital. Für Werbung, Werbung und Werbung. Und das auf vielen Kanälen. Mir begegnet Amazon im Internet auf so ziemlich jeder Website – zumindest gefühlt. Quelle? Nicht das ich mich erinnern könnte. Das Konzept von Amazon ist sicherlich Vorbild für “Neueinsteiger” wie Quelle. Amazon hat allerdings einen grossen Vorteil: der Marktplatz wurde parallel zum bestehenden Konzept des Verkaufs von Markenprodukten aufgebaut. Dieses Konzept bildet die Basis, der Marktplatz ist die Erweiterung. Und der Erfolg gibt Amazon recht. Nicht wenige in meinem Bekanntenkreis finden die rundum-glücklich-Versorgung von Amazon bequem und angenehm, weshalb sie immer wieder bei diesem Online-Anbieter verschiedenster Produkte einkaufen. Dabei wird dann auch nicht mehr unbedingt der Preisvergleich durchgeführt – genau das wurde aber Quelle vorgeworfen. Die Preise seien nicht marktgerecht. […]

    Pingback by Quelle.de | Marktplatz nach Amazons Vorbild gescheitert « tomschek . netzwelt — 3. Juli 2013 @ 12:28

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