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11. Juni 2010

Studie: Identitätsdiebstahl heute und morgen

Das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben eine sehr ausführliche Studie zum Identitätsdiebstahl und -missbrauch im Internet erstellen lassen. Diese beleuchtet nicht nur den Status quo aus technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht – es werden auch Prognosen für die Zukunft erstellt. Z.B. diese:

Prognose: Alle Dienste, für die der Angreifer einen “Business Case” berechnen kann, bei dem nach Abzug aller Investitionen ein Gewinn erzielt wird, werden früher oder später Gegenstand eines Angriffs werden.

Neben der Darstellung, wie welche Angriffe erfolgen und welches Bedrohungspotential sie für welche Bereiche (E-Government, E-Business…) beinhalten, werden auch die Möglichkeiten des neuen elektronischen Passes untersucht. Interessant ist, dass die Regierung über diese Studie nun auch belegt bekommt, welchen Umfang die Bedrohung durch Identitätsdiebstahl hat. Heise.de schreibt hierzu:

“Wesentliche Erkenntnisse der Studie sind, dass neben den Daten für Online-Banking-Zugänge auch solche für E-Mail, Packstationen, Auktions- und Handelsplattformen sowie für Social-Network-Plattformen abgephisht würden, wobei die Angreifer in der Mehrzahl Trojaner benutzten. Diese gelangten über Schwachstellen in Software auf den PC und seien in der Lage, auch “fortgeschrittene aktualisierte technische Abwehrmaßnahmen” zu umgehen.”

Die Studie 415 Seiten starke Studie ist nur noch kurze Zeit kostenlos online verfügbar, danach erscheint sie als Buch.

Herzlich aus Hürth
Nicola Straub


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Abgelegt unter: IT-Sicherheit — Tags:, , , — nicola @ 12:06

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1 Kommentar »

  1. Hallo,
    ist das jetzt der Test für die Vertrauensseeligkeit der Leser oder ein schlechter Link?
    http://www.bsi.bund.de verwendet ein ungültiges Sicherheitszertifikat.

    Viele Grüsse

    Kai

    Kommentar von Kai — 16. Juni 2010 @ 10:02

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