Die Animositäten schwelen ja nicht erst seit dem Giropay-Interview bei uns. Diesmal ist Giropay in der Offensive und verklagt Sofortüberweisung.de. Wie Golem gestern berichtete, wirft Giropay dem Payment-Anbieter vor dieser betreibe unlauteren Wettbewerb und würde die Bankkunden zur Preisgabe ihrer Kennwörter (PIN) sowie Transaktionscodes (TAN) anstiften und damit die Sicherheit des Onlinebankings gefährden.
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Verstehe ich nicht, Giropay häte, als offizielles System der deutschen Banken, Sofortüberweisung ganz schnell schwerste Konkurrenz machen können, wollen es aber gar nicht, das System ist ja gar nicht für den Endkunden (ich meine hier den Händler selbst), eine eigene Infrastruktur für diese gibt es auch nicht und ist meines Wissens nach auch nicht geplant.
Somit gibt es defaco auch keine Konkurrenzsituation mit Sofortüberweisung sondern eher eine Koexistenz, wobei Sofortüberweisung einfach das aggressivere Marketing hat.
Das die Technik eine problematische Sache sein mag, ok, aber was soll diese kleinliche, und meiner Meinung nach ziemlich alberne, gegenseitige Verklagerei?
Man sollte nicht bergessen das die deutschen Banken an der Stelle Ihr Monopol ausnutzen und Konkurrenz für Giropay ohne die Verletzung der AGB technisch gar nicht möglich ist.
Könnte man sich, nicht ganz zu Unrecht, fragen ob sowas nicht ein Fall für das Kartellamt sein könnte, nicht?
Kommentar von H.P. — 10. Januar 2010 @ 22:58
Hallo,
dies ist ein extrem unkritischer Artikel zu Giropay. Ehrlich gesagt bin ich stark enttäuscht über solch blauäugigen oder bewusst irreführenden Journalismus.
Giropay ist ein Produkt das fein in die abgesprochene Preislandschaft der Kreditkarten Produkte der Banken passt. 2% Disagio sind absoluter Wucher und stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand. Ich kann nur alle Händler auffordern Sofortüberweisung zu unterstützen. Zahlartaufschläge für Kreditkarte und Giropay helfen auch sehr. Man bewegt dadurch den Verbraucher die Zahlartauswahl in seine Kostenentscheidung einzubeziehen.
Gruß
Michael
Kommentar von Michael Möller — 12. Januar 2010 @ 09:37
Bitte noch einmal genau lesen. Dies ist gar kein Artikel zu giropay, sondern zur Klage und dem was diese Sofortüberweisung vorwerfen.
Gänzlich ohne Wertung! – siehe auch Textpassage “…wirft Giropay dem Payment-Anbieter vor dieser betreibe unlauteren Wettbewerb und würde die Bankkunden zur Preisgabe..”
Kommentar von shopanbieter.de — 12. Januar 2010 @ 10:06
Der Kommentar sollte auch zu dem Artikel/Interview mit Giropay gepostet werden. Hat aber nicht funktioniert.
Also habe ich es hier gepostet.
Kommentar von Michael Möller — 12. Januar 2010 @ 10:09
ich sehe das alles ähnlich wie Michael.
Die Klage als auch die dauernden Vorwürfe von Giropay gegen Sofortüberweisung ist doch nur Werbung in eigener Sache. Welches System sich durchgesetzt hat, zeigt die aktuelle EHI Umfrage: Über 27 % der Shops haben Sofortüberweisung integriert – und nur 12 % Giropay. Künftig wird der Unterschied noch größer, da mehr Shops Sofortüberweisung integrieren möchten, als Giropay.
Die andauernden Vorhaltungen mit der PIN und TAN Weitergabe an Dritte ist doch nicht haltbar. Bei nahezu allen Zahlungen außerhalb Bargeldtransaktionen gibt man diese Daten an Dritte weiter, egal ob man mit einer EC oder Kreditkarte bezahlt).
Kommentar von Frank — 17. Januar 2010 @ 09:59
Ich korrigiere Dich ungern, aber bei Giropay rechnet man da ein bisschen anders.
Alle Shops die beispielsweise Paypal integriert haben haben automatisch auch Giropay drin, denn bei Paypal kann man auch per Giropay zahlen.
“Direkte Einbindungen” bekommt man teilweise über Drittplattformen, aber eine echte Direktanbindung gibt es eben, genau wie bei Kreditkarten, nicht.
Giropay selbst weigert sich diesbezüglich aktiv zu werden, möchte offenbar nichts mit dem Onlinehändler selbst zu tun haben. Wir haben als Shopsystemhersteller bei Giropay diesbezüglich nachgefragt, da gibt es offenbar keinerlei Bedarf, man verweist nur auf Drittanbieter.
Was mich wundert ist warum Giropay, ziemlich kleinlich wie ich persönlich finde, klagt wenn Sie doch ohne Probleme den Markt aufrollen könnten wenn man das nur wollte.
Als Richter würde ich da sicher mal mal höflich nachfragen.
Kommentar von H.P. — 18. Januar 2010 @ 13:23
[...] wir kürzlich berichteten, wurde Sofortüberweisung kürzlich vom Gegenspieler giropay unter dem Vorwurf dieser [...]
Pingback von Sofortüberweisung sieht Klage gelassen entgegen » Giropay, Payment, Network, Klage, Kunden, Lütcke » Blog für den Onlinehandel — 28. Januar 2010 @ 16:41
[...] wir kürzlich berichteten, wurde Sofortüberweisung kürzlich vom Gegenspieler giropay unter dem Vorwurf dieser [...]
Pingback von Sofortüberweisung sieht Klage gelassen entgegen — 29. Januar 2010 @ 06:30
Endlich – wurde ja auch langsam mal zeit, dass dieser unseriöse anbieter sofortüberweisung verschwindet
Kommentar von flo — 2. Februar 2010 @ 10:43
[...] rumpelt es ja wieder in der Payment-Branche – giropay verklagt Sofortüberweisung, Sofortüberweisung schiesst zurück und ein Ende ist nicht absehbar. Sebastian Badenberg, [...]
Pingback von Umfrage zu Sofortüberweisung vs. giropay — 4. Februar 2010 @ 12:22
[...] der Querelen mit Mitbewerber Sofortüberweisung konnte giropay in 2009 deutlich zulegen. So wurden im vergangenen Jahr bei 4,6 Millionen [...]
Pingback von giropay legt um über 50% im Umsatz zu » Millionen, Transaktionen, Euro, Jahr, Resonanz, Transaktions-Umsatz » Blog für den Onlinehandel — 19. Februar 2010 @ 09:07
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Pingback von giropay legt um über 50% im Umsatz zu — 20. Februar 2010 @ 00:59