Über 50 Prozent der idealo-Nutzer beginnen ihre Produktrecherche mobil

Von: | 1. Mai 2017
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Jahrelang hieß es in der Branche: »Nächstes Jahr kommt der große Durchbruch für Mobile Commerce«. Und dann kam er doch nicht. Bis es am Ende dann keiner mehr hören konnte. Es war zwar allen klar, dass es in die Richtung geht, wir wussten jedoch nicht, wann es damit endlich losgehen würde, vor allem aber nicht, dass es dann so schnell, so steil gehen würde.

Datenvolumen des Internet-Traffics über mobile Endgeräte weltweit in den Jahren 2014 bis 2016 sowie eine Prognose bis 2021 (in Exabyte pro Monat). Quelle: Statist / Cisco Systems

Datenvolumen des Internet-Traffics über mobile Endgeräte weltweit in den Jahren 2014 bis 2016 sowie eine Prognose bis 2021 (in Exabyte pro Monat). Quelle: Statist / Cisco Systems

Vielleicht ist dies der Grund, warum sich nach wie vor viele Händler damit schwertun, ihren Onlineshop auf das geänderte, mobile Konsumentenverhalten auszurichten.

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Möglicherweise fehlen den meisten aber auch ›einfach nur‹ die finanziellen und personellen Ressourcen, um sich auf die rasanten Veränderungen – auch in technischer Hinsicht – einzustellen.

Gestern waren es Smartphones und Tablets, heute ist es Voice Commerce à la Amazons Alexa oder Bestellungen über das Cockpit des Autos. Morgen ist es vielleicht VR-Commerce und Shoppen über die Litfaßsäule.

Doch bleiben wir beim Heute. Derzeit ist es der Mobile Commerce, der die Händler fordert. So ist es nicht mehr nur die junge Generation, die alles Mobil macht, sondern auch die ältere gebraucht mehr und mehr das Smartphone, als Endgerät zum Shoppen.

Dafür nutzen sie mehr und mehr ausschließlich Shopping-Apps. Beispielsweise Zalando für Mode und Amazon sowie idealo für den Rest. Ich verstehe zwar nicht, wie man seine Selbstbestimmung für die Bequemlichkeit so aufgeben kann, muss ich aber auch nicht. Schließlich bin ich, genauso wenig wie andere, das Maß aller Dinge. Beziehungsweise: Dies ist wohl ganz einfach deren Art von Selbstbestimmung.

Vor allem ist für die Händler ja nicht wichtig, was ich denke, sondern was ihre Käufer wünschen. Und die wollen heute nun mal mobil shoppen, wie verschiedenste Zahlen eindrucksvoll belegen. So spricht nicht nur Zalando davon, dass ihr Mobile-Anteil bei über 50 Prozent liegt.

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Die von Google und idealo gemeinsam veröffentlichte Case Study ›Mobile Moments‹ zeigt beispielsweise, dass bei idealo bereits 58% der Customer Journeys auf mobilen Endgeräten startet. Auch interessant dabei: die aktuellen Nutzungszahlen zu den idealo-Apps:

  • 4 Mio. Downloads
  • 500.000 aktive User im Monat (ø 70.000 am Tag)
  • Konversionsrate in den Apps liegt bei bis zu 25 Prozent

Nun müssen Händler aber gar nicht so weit schauen, um die Relevanz von Mobile Shopping für sich bewerten zu können. Hierfür genügt ein Blick auf die eigenen Statistiken. Auch bei eher konservativeren Sortimenten kommt häufig bereits die Hälfte der Besuche über mobile Endgeräte. Das birgt viele Chancen, aber auch Risiken durch veränderte Bedürfnisse. Transparenz, Geschwindigkeit und umfassende Informationen zählen mehr denn je.

Wie gut dem Händler die Bewältigung dieser Herausforderungen bereits gelungen ist, kann jeder von ihnen wieder selbst an seinen eigenen Zahlen ablesen. Ich wage zu behaupten, dass bei den meisten Händlern noch eine große Lücke zwischen Traffic und Konversion klafft. Die Frage ist, ob es ihnen gelingen kann, diese Lücke ausreichend zu schließen. Und was ist dann, wenn das nächste, Eingangs skizzierte Endgerät bedient werden möchte und muss?

Nun wissen wir im E-Commerce ja alle nicht, was es morgen schon wieder Neues gibt. Aber danach sieht es zumindest heute meiner Einschätzung nach aus:

»An der weiter voranschreitenden ‚Plattformisierung‘ des E-Commerce ist nicht zu rütteln. Gut positionierte Plattformen werden mit den zukünftigen Entwicklungen im E-Commerce besser umgehen können, als einzelne Händler. Und ein Anschluss an diese Plattformen könnte zum wichtigsten Überlebenswerkzeug dieser Händler werden.«

Deshalb sollte sich, meiner Meinung nach, auch jeder Verkäufer mit Shoppingplattformen, wie Marktplätze und Preisvergleiche, zumindest auseinandersetzen. Eine Möglichkeit dafür ist am 18. Mai unser kostenloses Webinar ›Warum idealo Direktkauf ein wichtiger Vertriebskanal für Onlinehändler sein kann‹.

Wen es interessiert, dem sei verraten, dass wir mit idealo für alle Webinar-Teilnehmer ein attraktives Testangebot vereinbaren konnten. Auflösung folgt.

Infos und Anmeldung

Disclaimer: idealo ist nicht nur Co-Moderator, sondern auch Werbepartner des Webinars. Eingeladen wurden sie aber vor allem, da ich idealo Direktkauf, für eine grundsätzlich interessante Option halte. Einerseits, da auf CPO-Basis kostenseitig klar kalkulierbar, und andererseits eine Möglichkeit, um von der mobilen Entwicklung zu profitieren. Wie immer, muss aber jeder Händler Vor- und Nachteile für sich selbst einschätzen.

Autorenfoto bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und einer Vielzahl von Fachartikeln zu allen Aspekten des Onlinegeschäfts. Heute berät und begleitet er vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.
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